“K2 Der Schicksalsberg” 8.12.2014

Montag, 8. Dezember 2014
22:50

Fernnsehtipp: “K2 Der Schicksalsberg” heute, Montag, 8.12.2014, um 22:50 Uhr in ORF2

ORF-Premiere: Robert Dornhelms Drama über die Erstbesteigung des Achttausenders

Der zweithöchste Berg der Welt wurde 1954 im Rahmen einer großen italienischen Expedition bezwungen. Allerdings entwickelte sich bei der riskanten Erstbesteigung des „K2“ ein jahrzehntelanger Konflikt. Denn von zwölf Teilnehmern werden nur zwei tatsächlich den Gipfel erreichen können und es kommt zu dramatischen Szenen.

Der österreichische Hollywood-Regisseur Robert Dornhelm erzählt in „K2“ die Geschichte von zwölf Alpinisten, die auf zwölf verschiedene Arten den Berg erleben, aber mit demselben, gemeinsamen Traum: Der erste Mensch auf Erden zu sein der es schafft, die Spitze des Achttausenders zu erreichen. Für die Italiener ein unvergessliches Ereignis und ein Mythos bis heute. ORF 2 zeigt das visuell imposant aufbereitete Drama als ORF-Premiere am Montag, dem 8. Dezember, um 22.50 Uhr.

Gedreht wurde unter anderem in Tirol in den Regionen Innsbruck, Hall, Schwaz und Wipptal sowie am Söldener Gletscher im Ötztal. Das Drehbuch lieferten Mauro Graiani, Riccardo Irrera, Paolo Logli und Alessandro Pondi. Vor der Kamera standen neben Marco Bocci, Massimo Poggio, Michele Alhaique, Giuseppe Cederna, Giorgio Lupano und Alberto Molinari auch österreichische Schauspieler wie Florian Hackspiel, Bernhard Wolf, Markus Rupert und Thomas Gassner u. v. m.

Regisseur Robert Dornhelm über den Film: „,K2‘ ist viel mehr als ein Bergsteigerfilm. Es ist eine psychologische Studie über das Selbstbewusstsein eines Landes nach Mussolini. Die Besteigung ist nur ein Vorwand, um der Welt zu zeigen, dass man es schafft, besser zu sein als andere. Es ist trotzdem ein Film mit großen Bildern und auch spannenden Actionsequenzen.“

Der K2 ist der zweithöchste Berg der Welt und wegen seiner langen Steilwände mit Recht gefürchtet. Dennoch ist der Ansturm an Bewerbern groß, als im Jahr 1953 publik wird, dass die italienische Regierung eine Erstbesteigung finanzieren will. 200 Italienische Bergsteiger bewerben sich für die Teilnahme an der Expedition – genommen werden nur die zwölf Allerbesten. Vom Basislager in Pakistan aus will die bunt zusammengewürfelte Gruppe aus zwölf Individualisten den schwierigen Achttausender in einem gemeinsamen Kraftakt bezwingen. Sie müssen zu einer verschworenen Gruppe zusammen wachsen, um Erfolg zu haben.

Am Ende können nur zwei von ihnen tatsächlich den Gipfel erreichen. Walter Bonatti (Marco Bocci) und Hunza Mahdi gelingt es, die Sauerstoffflaschen, die dafür nötig sind, hinaufzuschleppen, aber Achille Compagnoni (Massimo Poggio), der befürchtet, dass der jüngere Walter es als Erster schaffen könnte, auf die Spitze zu gelangen, verlegt das letzte Lager an eine andere Stelle. Bonatti und Mahdi müssen sich Löcher ins Eis graben und überleben wie durch ein Wunder. Bei Sonnenaufgang, während sie bergabwärts gehen, sehen sie wie Compagnoni und Lino Lacedelli (Michele Alhaique) den letzten Teil des Hangs, der sie von der Bergspitze trennt, hinaufklettern – und sie sind es auch, die am 31. Juli 1954 dort die italienische Fahne hissen. Unvorstellbare Höllenqualen liegen hinter ihnen.

Mit Marco Bocci (Walter Bonatti), Massimo Poggio (Achille Compagnoni), Michele Alhaique (Lino Lacedelli), Giuseppe Cederna (Ardito Desio), Florian Hackspiel (Enrico Abram), Markus Rupert (Cirillo Floreanini), Giorgio Lupano (Mario Puchoz), Bernhard Wolf (Ugo Angelino), Thomas Gassner (Guido Pagani) u.a.

Regie: Robert Dornhelm

ca. 118′
Jahr: 2012

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