21.7.2019 – Unfall auf der Pinzgauer Bundesstraße B311 bei Lend

22.7.2019 Lend/Salzburg. Am 21. Juli 2019, am frühen Nachmittag, kam es im Gemeindegebiet von Lend entlang der Pinzgauer Bundesstraße B311 bei einer Abfahrt zu einem schweren Verkehrsunfall mit insgesamt 4 beteiligten Fahrzeugen. Im Zuge des schweren Unfalles wurden insgesamt 11 Personen verletzt, zwei davon schwer. An den vier beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Eine 77-jährige Pongauerin lenkte ihren PKW auf der B311, als aus noch unbekannter Ursache die Lenkerin auf der dortigen vierspurigen Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn geriet und zunächst einen in der Gegenrichtung fahrenden 51-jährigen Fahrzeuglenker touchierte.

Am Beifahrersitz der 77-jährigen fuhr eine 85-jährige Pongauerin mit.

Im PKW des 51-jährigen Pinzgauers befanden sich dessen 45-jährige Ehefrau und deren Kleinkinder im Alter von drei und vier Jahren. Daraufhin touchierte die 77-jährige Lenkerin mit dem dahinter fahrenden PKW, welcher von einer 66-jährigen ebenfalls Pinzgauerin gelenkt wurde.

Ein weiterer nachkommender 46-jähriger niederländischer PKW-Lenker konnte derselben 77-jährigen Lenkerin nicht mehr rechtzeitig ausweichen und auch diese Fahrzeuge kollidierten. Im Fahrzeug des Niederländers befanden sich auch dessen 45-jährige Frau und deren Töchter im Alter von 13 und 16 Jahren.

Der PKW der Verursacherin geriet abseits der Gegenfahrbahn nach links von der Fahrbahn ab und kam einige Meter im leicht abschüssigen Feld zum Stillstand.

Nachkommende Fahrzeuglenker verständigten die Einsatzkräfte, befreiten die Beteiligten aus deren schwer beschädigten Fahrzeugen und leisteten Erste Hilfe.

Die verletzten Personen wurden durch insgesamt 5 Rettungsfahrzeuge in die Krankenhäuser Schwarzach und Zell am See gebracht.

Die schwer verletzte 85-jährige Beifahrerin wurde, nach erfolgreicher Reanimation, mittels Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

Am Unfallort befanden sich etwa 50 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Taxenbach, Lend und Embach im Einsatz.

Die Unfallstelle musste für ca. eine Stunde durch die Einsatzkräfte einspurig in beide Richtungen geregelt und mehrmals kurzzeitig gänzlich gesperrt werden.

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