7.12.2021 – Polizeieinsätze am Allgäu Airport

8.12.2021 Memmingerberg. Am gestrigen Dienstagnachmittag, 7.12.2021, trafen Beamte der Grenzpolizei Memmingen am Allgäu Airport einen 34-jährigen Rumänen an, der mit dem Flugzeug von Memmingen nach Sibiu (Rumänien) reisen wollte.

Bei der polizeilichen Ausreisekontrolle stellten die Beamten jedoch einen Haftbefehl einer deutschen Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehung fest.

Der Mann hätte den Haftbefehl durch eine Geldzahlung abwenden können, da er aber über keine Geldmittel verfügte, verhafteten die Beamten ihn und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt.

Am Dienstag, 7.12.2021, kontrollierten Beamte der Grenzpolizei Memmingen am Allgäu Airport einen 30-jährigen Bulgaren, der per Flugzeug nach Varna (Bulgarien) ausreisen wollte.

Bei der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten jedoch eine Fahndungsnotierung zur Festnahme einer deutschen Staatsanwaltschaft fest. Die Fahndungsausschreibung bestand wegen des Verdachts des Raubes, sodass die Beamten den Mann am Flughafen festnahmen und am heutigen (8.12.2021) Mittwoch beim Amtsgericht Memmingen vorführten.

(Symbolfoto: Bayerische Polizei)

Das AG Memmingen ordnete Untersuchungshaft an, den Bulgaren brachten die Beamten in eine Justizvollzugsanstalt.

Am Morgen des gestrigen Dienstags, 7.12.2021, kontrollierten Beamte der Grenzpolizei Memmingen am Allgäu Airport einen 64-jährigen Deutschen, der aus Varna (Bulgarien) nach Deutschland einreisen wollte.

Gegen den Mann bestanden aber insgesamt sechs Fahndungsnotierung zur Festnahme einer deutschen Staatsanwaltschaft, unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten und nicht bezahlter Verkehrsverstöße. Die bestehenden Vollstreckungshaftbefehle vollzogen die Beamten noch vor Ort, indem sie den Mann verhafteten und in die JVA Memmingen brachten.

Gestern Morgen, 7.12.2021, trafen Beamte der Grenzpolizei Memmingen bei der Einreisekontrolle am Allgäu Airport eine 45-jährige Ukrainerin an, die mit dem Flugzeug von Kiew (Ukraine) nach Deutschland einreisen wollte.

Hierbei stellten die Beamten fest, dass die Frau kein Visum vorweisen konnte. Prinzipiell ist es Ukrainern erlaubt, sich als Tourist für 90 Tage (innerhalb eines halben Jahres) in Deutschland und dem sogenannten Schengenraum aufzuhalten.

Bei der Durchsicht des Passes bemerkten die Beamten aber, dass sich die Frau im letzten halben Jahr bereits über 110 Tage im Schengenraum aufgehalten hatte.

Damit gestatteten sie ihr die Einreise nicht und sie muss sich jetzt wegen versuchter illegaler Einreise nach dem Aufenthaltsgesetz verantworten, außerdem wurde sie auf eigenen Wunsch nach Rumänien zurückgewiesen.

(GPG Memmingen)

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