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Prävention von sexuellem Missbrauch und Gewalt auf Kinder- und Jugendreisen
Empfehlungen vom REISENETZ - Deutscher Fachverband für Jugendreisen
Berlin (ots) - Sexueller Missbrauch entsteht in Systemen, die über ausgeprägte hierarchische Strukturen verfügen. Neben Sportvereinen, Schulen, Kirchen, Schulen und Familien trifft dies unter Umständen leider auch auf Kinder- und Jugendreisen zu.
Betreuer/innen haben durch die Übernahme der Aufsichtspflicht eine vorgesetzte Stellung gegenüber den Reiseteilnehmern. Besonders männliche Betreuer erhalten durch diese Autorität häufig eine besondere Attraktivität für pubertierende Teilnehmerinnen. Darauf vorbereitet werden die Betreuer qualitätsorientierter Reiseanbieter in Schulungen, wie sie z.B. durch das REISENETZ-Qualitätssiegel verlangt werden. Schließlich muss pädagogisch geschultes Personal auch mit der Pubertät von Jugendlichen umgehen können.
Das REISENETZ gibt zur Prävention konkrete Empfehlungen, da eine professionelle und transparente Organisationsstruktur auch andere Formen der Gewalt vermeiden kann - ob zwischen Reiseteilnehmer/innen oder durch Übergriffe des Betreuungspersonals.
* Große Altersunterschiede innerhalb der Reisegruppe gilt es zu vermeiden. Das Betreuungspersonal muss in der Lage sein, ein Vertrauensverhältnis zu den Teilnehmern zu entwickeln und muss sensibel sein für Signale und Hinweise, um Risiken frühzeitig zu erkennen.
* Die Betreuerteams sollen in der Lage sein, eine gegenseitige Kontrollfunktion auszuüben. Das bedingt auch, Anzeichen von sexuellem Fehlverhalten bei Kollegen/innen frühzeitig erkennen zu können und dann umgehend entsprechend zu agieren.
* Sexuelle Kontakte zwischen Betreuungspersonal und Reiseteilnehmer/innen sind natürlich in keinem Fall zu dulden. Das REISENETZ spricht sich daher auch dafür aus, nur volljähriges Betreuungspersonal einzusetzen und dabei zusätzlich einen angemessenen Altersabstand zwischen Teilnehmer/innen und Betreuer/innen zu gewährleisten.
* Als weiteren Baustein rät das REISENETZ ausdrücklich, nur Betreuungspersonal nach Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses einzusetzen. Obwohl diese Forderung zum jetzigen Zeitpunkt nicht von allen Institutionen der Kinder- und Jugendreisen mitgetragen wird.
Jedem Verdachtsfall ist unbedingt nachzugehen und mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln zu verfolgen.
Vor allem aber bei den vielfältigen Anbietern mit eher geringer Organisationstiefe wie karitativen Einrichtungen, Vereinen oder Kirchengemeinden, die nur sehr unregelmäßig Jugendreisen durchführen, ergibt sich die Betreuerauswahl vermutlich oft nur aus persönlichen Beziehungsstrukturen, die mitunter zwar über lange Zeiträume gewachsen sind, aber dafür kaum auf Grundlage fundierter Auswahl und belastbarer Prüfverfahren erfolgen. Das blinde Vertrauen überwiegt hier oftmals, Schulungen oder Weiterbildungsmaßnamen zur Prävention von sexueller Gewalt bzw. Missbrauch nach Maßgabe der genannten Empfehlungen sind hier jedoch in aller Regel wohl eher die Ausnahme.
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Gästekarte statt Skipass: Freie Fahrt mit allen Liften Oberstaufen/Allgäu (ots) - Es gibt größere Wintersportorte, auch mondänere als Oberstaufen. Aber es gibt keine, die Wintervergnügen, Lifestyle und Wellness so gekonnt kombinieren wie der WellVital-Ort im Allgäu - und alles ohne Mehrkosten für den Gast: Die Berg- und Talfahrten mit allen Bahnen auf die umliegenden Gipfel des Naturparks, der Skipass für vier Skigebiete, die Nutzung des Eisplatzes, der Eintritt in die Sauna- und Badelandschaft des Erlebnisbades sind für die Urlauber von rund 300 Gastgebern frei. Ebenso der Ortsbus zu den Talstationen, Museumseintritte und das Parken im Ort. Das Zauberwort heißt “Oberstaufen Plus”. Die Gästekarte von rund 300 Gastgebern im Heilklimakurort Oberstaufen ist einzigartig in Deutschland. Damit sinken die Nebenkosten im Urlaub gegen Null, die Erlebnismöglichkeiten wachsen ins fast Unbegrenzte. Manche Gäste setzen die Karte an einem Tag gleich mehrfach ein. Eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern spart so leicht über 200 Euro pro Woche allein an Nebenkosten, ein Wanderer am Wochenende rund 70 Euro. Skiläufer noch weit mehr, denn ab dem Winter 2008/2009 sind auch alle Skipässe in die “Oberstaufen Plus” Gästekarte eingeschlossen. Bianca Keybach, Geschäftsführerin von Oberstaufen Tourismus: “Mit dem Hinzunehmen der Skipässe toppen wir noch einmal das Spitzenangebot für genussorientierte Erlebnisurlauber. Wer nicht Hunderte von Euro nur fürs Skilaufen ausgeben muss, der kann unser vielfältiges Angebot noch besser nutzen und den Urlaub viel entspannter genießen.” Das Angebot für Wintersportler kann sich sehen lassen: Der 1833 m hohe Hausberg Hochgrat ist ein Geheimtipp für Freerider und Tiefschneefahrer, seine sechs Kilometer lange Pistenabfahrt die längste weit und breit. Auf der Abfahrt am Hündle wurden sogar schon Weltcup-Rennen ausgetragen. Die meisten Abfahrten sind jedoch blau oder rot markiert und ideal für weniger ambitionierte Sportler. Und wenn der Himmel mal zu knauserig ist, sorgen Beschneiungsanlagen in Steibis und Thalkirchdorf für weiße Pisten. Eine Vierer- und eine Achter-Kabinenbahn, ein Sessellift und 24 Schlepplifte erschließen rund um Oberstaufen etwa 40 Kilometer Pistenvergnügen. Dazu kommen gut 100 Kilometer gespurte Langlaufloipen, etwa 80 davon als DSV Nordic-Aktiv-Zentrum zertifiziert und einheitlich ausgeschildert. Auf der 2,6 Kilometer langen Kalzhofer Loipe können unermüdliche auch noch im Flutlicht nachts ihre Runden drehen. Wer das Erlebnis-, Wellness- oder Gesundheitsangebot in Deutschlands einzigem Schroth-Heilbad mit seinem natürlichen Anti-Aging-Angebot ohne Ski oder Board nutzen will, hat dazu viele Möglichkeiten: Rund 60 Kilometer Winterwege werden für Wanderer und Nordic Walker geräumt, es gibt acht ausgearbeitete Schneeschuhtouren und die Rodelbahn am Imberg reizt auch nachts zu fröhlichen Abfahrten durch die beleuchtete Winterlandschaft. Die Nutzung des Eisplatzes ist für Oberstaufen-Plus-Gäste ebenso frei wie die geführten Erlebniswanderungen im umliegenden Naturpark Nagelfluhkette oder ein Besuch in der Eisenbahner-”Miniwelt” oder im Heimatmuseum. Außerdem gibt die Gästekarte vielfache Ermäßigungen in allen Allgäuer Ferienorten und im benachbarten Kleinwalsertal. Das reichhaltige Angebot an Schneeschuh-Trekkingtouren, Rodelabenden, Hüttengaudi, Fackelwanderungen oder Pferdeschlittenfahrten belegt, wie gesellig es auch in der weißen Jahreszeit in dem für seine einzigartigen Schrothkuren bekannten Oberstaufen zugeht. Die Landschaft im Allgäuer Alpenvorland östlich des Bodensees ist noch nicht so schroff wie in den Alpen, die Berge sind noch nicht so steil, die bewirtschafteten Alphütten leichter zu erreichen. Trotz zahlreicher Hotels, von denen einige zu den besten in Bayern gehören, und vieler nobler Ferienwohnungen, hat sich Oberstaufen viel von seiner Heimeligkeit bewahrt. Im Winter kommt ihr ganz besonderes Flair fast noch besser zur Geltung. Aber auch Shopping, Ausgehen und Sich-Verabreden kommen hier nicht zu kurz. Oberstaufen ist gut mit Auto und Bahn und über die Flughäfen Memmingen und Friedrichshafen auch mit Niedrigpreis-Fluggesellschaften zu erreichen. ![]()
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