Sonne, Wasser und Sand greifen Handy, MP3-Player und Digitalkamera an

Bei Kontakt mit Wasser den Akku entfernen

Berlin/Göttingen (ots) – Während Urlauber im Sommer die warmen Temperaturen, schöne Strände oder das Meer genießen, sind elektronische Geräte wie Handys, MP3-Player, Digitalkameras oder Laptops zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt, die ihnen nicht gut bekommen. Gerade am Strand gibt es dabei zahlreiche Gefahren. „Damit Handy, MP3-Player oder Digitalkamera den Strandbesuch unbeschadet überstehen, sollte eine Schutzhülle oder Tasche verwendet werden. Sie hält nicht nur Spritzwasser ab, sondern verhindert auch, dass bei hoher Luftfeuchtigkeit Tröpfchen durch kleine Ritzen ins Gerät eindringen“, sagt Ralf Trautmann vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Auch Sand kann sich dann nicht so leicht festsetzen. Passiert es doch einmal, hilft ein kleiner Pinsel, die feinen Körnchen zu entfernen.

Vorsicht ist in der Nähe von Wasser geboten. Dringt es ins Gerät ein, ist die empfindliche Elektronik und damit die Funktionsfähigkeit gefährdet. Salzwasser verursacht auf Grund der Salzkristalle zudem Korrosionen und wirkt zusätzlich leitend. „Kommt das Handy trotz aller Vorsicht doch einmal mit Wasser in Berührung, sollte in jedem Fall der Akku entfernt werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden“, so Trautmann. Anschließend ist es am besten, das Handy an der Luft trocknen zu lassen – nicht etwa auf der Heizung oder mit dem Föhn. Funktioniert das Gerät anschließend nicht mehr fehlerfrei, ist es ratsam, einen Fachmann aufzusuchen.

Auch direkter Sonneneinstrahlung und den dadurch entstehenden hohen Temperaturen sollten Geräte wie das Handy nicht ausgesetzt werden. „Hohe Temperaturen schaden besonders dem Akku. Die Hitze führt zur Selbstentladung, so dass er wesentlich schneller wieder aufgeladen werden muss“, so Trautmann abschließend. Auch das Display verträgt die Wärme nicht; die darin befindlichen Flüssigkristalle verändern bei zuviel Hitze ihre Eigenschaften und es kann zu Fehlfunktionen kommen.

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