ŠKODA AUTO bildet Belegschaft für Anforderungen der Elektromobilität aus

14.8.2019 Mladá Boleslav. Gewappnet für die Zukunft: ŠKODA AUTO bereitet Mitarbeiter, Auszubildende und die Beschäftigten von Zulieferern gezielt und systematisch auf die Anforderungen der Elektromobilität vor. Seit dem Start der Fortbildungen im Mai 2016 haben bereits mehr als 12.000 ŠKODA Mitarbeiter die speziellen Schulungen erfolgreich durchlaufen.

Bohdan Wojnar, ŠKODA AUTO Vorstand für den Bereich Human Resources, sagt: „Die Einführung der Elektromobilität bringt Veränderungen in vielen Unternehmensbereichen mit sich. Dies stellt vollkommen neue Ansprüche an unsere Aus- und Weiterbildungsprogramme. Die ŠKODA Akademie bietet ŠKODA Mitarbeitern und Zulieferern nicht nur verschiedenste und neue Weiterbildungsformate – auch die Inhalte wurden optimiert und komplett neu ausgerichtet. Dank modernster Technologien und einer hervorragend ausgebildeten und lernbereiten Belegschaft sind wir für zukünftige Anforderungen in Bereich der Elektromobilität bestens gewappnet.“

Allein die unternehmenseigene ŠKODA Akademie hat bis Ende Juni 2019 bereits 12.000 Mitarbeiter geschult. Hinzu kommen Fortbildungen für circa 1.450 Beschäftigte von Zulieferunternehmen und etwa 700 Auszubildende. Die Inhalte der Qualifizierungsmaßnahmen für die verschiedenen Zielgruppen hat die ŠKODA AUTO Abteilung für Technische Ausbildung entwickelt.

Die Technische Ausbildung bei ŠKODA AUTO befasst sich bereits seit einigen Jahren mit der Elektromobilität. 2016 starteten an der ŠKODA Berufsschule spezielle E-Mobilitätskurse für Kfz-Mechatroniker, Kfz-Elektriker und Autotroniker. Seit 2017 erhalten alle Auszubildenden in der ŠKODA Berufsschule unterschiedliche Elektromobilitätstrainings, die exakt auf die jeweiligen Ausbildungsgänge zugeschnitten sind.

Für die ausgelernten Mitarbeiter hat ŠKODA AUTO ein dreistufiges Qualifizierungsprogramm aufgelegt: Trainings des ersten Levels finden ausschließlich im Unterrichtsraum statt. Sie richten sich an Beschäftigte, die an ihrem Arbeitsplatz in Zukunft mit Hochvoltkomponenten umgehen – beispielsweise Logistiker oder Produktionsmitarbeiter.

Auch das zweite Level kann ohne direkte Ausbildung am Fahrzeug durchgeführt werden. Zielgruppe sind Spezialisten wie Karosseriebauer oder Lackierer, die an einem Elektroauto arbeiten könnten.

Die Trainings zum dritten Level finden im Elektromobilitätslabor statt und umfassen zahlreiche praktische Schulungsschritte am realen Fahrzeug. Diese Qualifizierungsstufe richtet sich an Studenten und Mitarbeiter aus Fachrichtungen mit Elektroschwerpunkt, die auch an Fahrzeugsystemen arbeiten. Zu den Ausbildungsinhalten gehören das Aufspüren und Reparieren von Defekten in Kabelbäumen sowie in den Hochvoltkomponenten eines Elektrofahrzeugs. Als Erweiterung dieses dritten Levels trainiert ŠKODA AUTO auch Spezialisten für die Diagnose von Hochvolt-Traktionsbatterien.

Im Herbst 2019 beginnt im ŠKODA AUTO Stammwerk in Mladá Boleslav die Serienfertigung von Komponenten für Elektroautos des Volkswagen Konzerns, Hochvoltbatterien für Plug-in-Hybride, die auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) basieren.

Seit dem Start der Fortbildungen im Mai 2016 haben mehr als 12.000 ŠKODA Mitarbeiter die speziellen Schulungen erfolgreich durchlaufen. (Foto: ŠKODA)

Werbung: