Reiselust der Deutschen trotz Krise ungebrochen

Traditionelle Informationsquellen wie Reisekataloge sind bei der Urlaubsplanung gefragt

Bonn (ots) – Die Lust am Urlaub lassen sich die Deutschen auch von der Wirtschaftskrise nicht verderben: 57 Prozent der Bundesbürger haben in diesem Jahr bereits eine Reise gemacht oder planen noch einen (weiteren) Urlaub. Das ergab eine repräsentative Studie, die tns dimap im Auftrag der Deutschen Post durchgeführt hat.

Vor allem die Zielgruppe Best Ager (60 bis 64 Jahre) möchte am Urlaub nicht sparen. 23 Prozent sind 2009 bereits verreist, mehr als die Hälfte (54 Prozent) möchte noch verreisen beziehungsweise plant eine weitere Urlaubsreise. Zum Vergleich: 2008 sind 55 Prozent der Zielgruppe in die Ferien gefahren.

Wenn es darum geht, sich über mögliche Reiseziele zu informieren, haben traditionelle Informationsmittel nach der aktuellen Umfrage noch lange nicht ausgedient. Knapp die Hälfte (44 Prozent) der zwischen Juni und Juli 2009 befragten 1.000 Bundesbürger blättern in Reisekatalogen, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Kataloge sind dabei bei jüngeren und älteren Zielgruppen gleichermaßen beliebt. Auch Bücher und Reiseführer sind für 21 Prozent eine wichtige Informationsquelle.

Mit der Reiseplanung beginnen die Deutschen bereits frühzeitig: 38 Prozent buchen ihren Urlaub mehrere Monate im Voraus. „Daher tun Reiseveranstalter gut daran, sich frühzeitig und langfristig mit ihren Angeboten im Gedächtnis der Verbraucher zu positionieren“, meint Stefan Schmidt, Vertriebsdirektor Öffentlicher Sektor bei der Deutschen Post. „Am nachhaltigsten ist dies über Kataloge oder Mailings möglich. Diese Informationsmedien führen oftmals nicht zu einer sofortigen Buchung, beeinflussen aber den Entscheidungsprozess dauerhaft positiv.“

Allerdings erhalten bislang lediglich acht Prozent der Bundesbürger auf dem postalischen Weg Informationen über Reiseziele und besondere Angebote. „Hier steckt also noch großes Potenzial für die zielgerichtete Ansprache von reiseaffinen Verbrauchern. Dies sollten Reiseveranstalter für sich nutzen“, so Schmidt.

Werbung: