ADAC GT4 Germany startet am Nürburgring in die zweite Saisonhälfte 2019

14.8.2019 München. Die ADAC GT4 Germany startet am Wochenende (16. – 18. August) am Nürburgring in die entscheidende Phase der Premierensaison.

Mit den Saisonläufen sieben und acht in der Eifel beginnt die zweite Saisonhälfte, wer bis zum Saisonfinale um den Titel kämpfen will, sollte bei den beiden Rennen auf der Sprintstrecke des Nürburgrings seine Ambitionen anmelden. Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) kommen im BMW M4 GT4 als Halbzeitmeister in die Eifel.

„Der Nürburgring ist meine zweite Heimat“, erklärt Piana, der einige Jahre in Meuspath und somit in unmittelbarer Nähe zum Ring gelebt hat. „Wir rechnen uns natürlich wieder einiges aus. Der BMW M4 GT4 ist sehr konstant und funktioniert aber auf allen Strecken gut.“ SPORT1 zeigt erneut beide Rennen live im Free-TV; Lauf 1 am Samstag ab 11.45 Uhr und Lauf 2 am Sonntag ab 15.30 Uhr. Zudem werden die Rennen wie üblich auf SPORT1.de, adac.de/motorsport und youtube.com/adac im Live-Stream online übertragen.

Zum bekannten Feld gesellen sich in der Eifel zwei Gaststarter. Dabei handelt es sich zum einen um das Nürburgring erfahrene Team AVIA Sorg Rennsport, das einen BMW M4 GT4 einsetzt, und um RTR projects. Die Mannschaft aus Tschechien vertraut auf einen KTM X-Bow GT4.

Die meiste Streckenzeit wird am Nürburgring zweifelsohne Marvin Dienst (22/Lampertheim, Schütz Motorsport) haben. Der Champion der ADAC Formel 4 aus dem Jahre 2015 absolviert einen Doppelstart und gibt sowohl im ADAC GT Masters als auch in der ADAC GT4 Germany Gas. „Ich trete sicherlich nicht an, um im Mittelfeld zu fahren. Natürlich möchte ich vorne mitmischen“, macht Dienst, der sich den Mercedes-AMG GT4 mit Trophy-Pilot Marcus Suabo (50/Ettlingen) teilt, seine Ambitionen klar. „Ich werde mich hauptsächlich um die Abstimmung des Fahrzeuges kümmern und ein Set-up erarbeiten, mit welchem Marcus perfekt zurechtkommt.“

Die ADAC GT4 Germany befährt am Nürburgring die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung, die gleichzeitig auch die kürzeste Strecke im Kalender 2019 darstellt. „Die Kurzanbindung des Nürburgrings kenne ich aus meinen drei Jahren im Scirocco Cup sehr gut“, freut sich Dennis Trebing (27/USA), der gemeinsam mit Phil Dörr (18/Butzbach, beide Dörr Motorsport) in einem McLaren 570S GT4 unterwegs ist. „Für mich ist sie ein High-Speed-Kurs wie Spielberg. Da der Turbolader des McLaren super funktioniert, werden wir beim Herausbeschleunigen aus den engen Kurvenabschnitten stark auftrumpfen können. Der Nürburgring dürfte unsere beste Strecke im Kalender sein. Somit ist es unser Ziel, endlich auf das Podest zu fahren.“

Als klare Tabellenführer der Trophy-Wertung möchten Stephan Grotstollen (50/Langenhagen) und Georg Braun (48/Pfullingen, beide MRS Besagroup Racing Team) in ihrem BMW M4 GT4 die nächste gute Performance abliefern. Beim vorletzten Rennwochenende am Red Bull Ring fuhr das Gentleman-Duo sogar auf das Podium der Gesamtwertung. „Obwohl ich die Kurzanbindung tatsächlich noch niemals gefahren bin, kenne ich den Nürburgring doch sehr gut. Unserem BMW M4 GT4 müsste die Strecke gut liegen, insbesondere die etwas schnelleren Passagen. Insofern reisen wir zuversichtlich zum Rennwochenende in die Eifel“, führt Grotstollen aus. „Wir haben einen sehr hohen Anspruch an uns selbst und möchten natürlich am liebsten immer ganz vorne fahren. Jedoch ist das Feld in der ADAC GT4 Germany insgesamt sehr stark und ein Platz auf dem Podium, wie zuletzt am Red Bull Ring, ist daher immer etwas ganz besonderes.“

Noch überhaupt keine Erfahrung am Nürburgring hat dagegen Junior-Pilot Jan Philipp Springob (18/Olpe), der sich einen Mercedes-AMG GT4 mit Oliver Mayer (61/Ingolstadt) teilt. „Ich habe den Nürburgring jedoch bereits im Simulator des Teams vorbereitet“, verrät er. „Die kurze Strecke hat ein cooles Layout. Es gibt viele schnelle Kurven, was unserem Mercedes-AMG GT4 zugutekommen dürfte. Auch auf der Bremse sind wir immer sehr stark. Mein Ziel ist die Verteidigung von Platz zwei in der Junior-Wertung. Für das Einfahren des Titels, so denke ich, ist der Zug aber bereits abgefahren.“

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